Dienstag, 21. August 2007

Fr. Guppy



Fr. Guppy, Acryl auf Karton.
Der Guppy ist einer der ältesten Aquarienfische. Er ist genügsam, zählebig und hat nach einer Runde im Aquarium wieder vergessen das er an diesem Ort schon einmal gewesen ist.
Der nächtliche, menschliche Guppy sieht so aus:

22.00 Uhr. Erster Versuch. Im Kühlschrank befindet sich ein Stück Butter, eine halbe Tüte Milch, etwas Aufschnitt und zwei Riegel Kinderschokolade. Die Schokolade muß dran glauben!

22.23 Uhr. Zweiter Versuch. Der Magen knurrt. Im Kühlschrank befindet sich noch ein Stück Butter, eine halbe Tüte Milch und etwas Aufschnitt. Der Aufschnitt wird ohne Brot in einem Rutsch verdrückt!

22.47 Uhr Dritter Versuch. Im Kühlschrank befindet sich ein Stück Butter und eine halbe Tüte Milch. Die Milch wird erwärmt und mit zwei Löffeln Honig verfeinert.

23.02 Uhr. Vierter Versuch. Der Italiener um die Ecke hat jetzt Feierabend. Im Kühlschrank befindet sich ein Stück Butter.
Die Butter wird...

Dieser Vorgang kann sich bis zu Zwanzig mal wiederholen und löst jedesmal wieder den gleichen Panikreflex des Guppys aus:
"Es ist schon wieder kein Essen mehr da....!"

Kommentare:

  1. Frau Guppy kann geholfen werden.
    Ich habe im Türfach noch einen Orangensaft entdeckt.
    Den könnte man ja mit der Butter…

    Tolles Bild!
    Sehr gelungen, wie die Dame sich da vom Kühlschranklicht bescheinen lässt.
    War das ein Auftrag oder zum eigenen Vergnügen?
    Gut finde ich übrigens auch, daß es sich bei dem dargestellten Gerät nicht um einen gewöhnlichen Bosch handelt, sondern um ein Spitzenprodukt aus dem Hause Schmolke.

    Außerdem hast Du recht.
    In Teisendorf ist wirklich ganz schön was los.
    Grad letzten Sonntag wieder ein spitzenmäßiger Trachtenumzug mit viel Rämtämtämmm.

    AntwortenLöschen
  2. Danke für Deinen netten Kommentar wert(h)er Kollege!
    Du hast Recht, den Orangensaft habe ich völlig übersehen.
    Bei dem Bild handelt es sich tatsächlich um ein Motiv zu meinem eigenen Vergnügen. Ich beobachte dieses Verhalten fast jeden Abend bei meiner lieben Frau. Nachdem ich ja auch Aquarianer bin (Nerd, ich weiß)
    fand ich irgendwann die Parallele zu meinen Fischen.
    Man füttert sie und sie Schwimmen einmal im Kreis und gucken einen völlig Fassungslos an, weil der Griff zur Futterdose ausbleibt!
    Diesen Ausdruck hat meine Frau auch bisweilen, wenn sie etwas Verwirrt das Vierte mal innerhalb von einer Stunde vor dem offenen Kühlschrank steht und sich fragt: Wer hat den ganzen Kühlschrank leergefuttert....
    Übrigens, Hannah möchte mal Tierärztin werden. Deshalb will sie unbedingt die Tierklinik in Teisendorf inspizieren...

    AntwortenLöschen
  3. Diese Situation ist etwas anders...Ich weiß wer den Kühlschrank geleert hat ...

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Frank,

    wenn Ihr uns zur Kliniksbesichtigung, oder einfach mal so besuchen wollt, seid Ihr natürlich jederzeit herzlich willkommen.

    Wer hat denn den Kühlschrank geleert??

    AntwortenLöschen
  5. Na? Wer wars denn???

    Abgesehen davon finde ich Jakobs Rezept nicht so ganz verlockend.

    AntwortenLöschen
  6. Hüstl,... also, ich glaube die Kinder waren es ......

    AntwortenLöschen
  7. Wow, wieder einmal wunderschöne Farben und eine schöne Atmosphäre und ich kann dem Herren Werth auch zustimmen. Der Name Schmolke steht für Qualität!
    Das gleiche gilt übrigends für Dein Setsuko Bild!

    AntwortenLöschen
  8. wow, such a great deep colours! love it.

    AntwortenLöschen